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Agavensirup: Eigenschaften
01/06/2011
Agavensirup (auch Agavendicksaft genannt) ist ein Süßungsmittel, das auf Basis verschiedener Arten der Agave in Mexiko produziert wird. Agavensirup ist süßer als Honig, jedoch weniger dickflüssig. Er wird in den mexikanischen Staaten Jalisco, Michoacán, Guanajuato und Tamaulipas hergestellt.
Zur Herstellung von Agavensirup wird der Saft aus den Agaven gewonnen. Dafür wird, z. B. bei der Art Americana, den zumindest achtjährigen Pflanzen vor der Blüte der innere Kern entfernt. In dem damit entstehenden Loch von bis zu 15cm Durchmesser kann danach über ein halbes Jahr hinweg täglich bis zu 1,5 l süßer Saft entnommen werden. Da dieser, sobald er der Pflanze entnommen wird, rasch verdirbt, wird er gefiltert und dann erhitzt, um die Kohlenhydrate in Zucker umzuwandeln. Das vorwiegende Kohlenhydrat ist eine komplexe Form von Fructose, genannt Inulin. Danach wird dieser zu einer sirupartigen Flüssigkeit konzentriert, die etwas dünnflüssiger als Honig ist und farblich von fast durchsichtig bis zu einem dunklen Gelbton reichen kann.
Agavensirup besteht hauptsächlich aus Fructose und Glucose, wobei der Fructose-Anteil klar überwiegt. Auf Grund dieses hohen Fructose-Anteils und der Tatsache, dass der Glykämische Index nur den Glucose-Spiegel misst, sind der Glykämische Index und die Glykämische Last eine der niedrigsten unter allen verfügbaren Süßungsmitteln.
Allerdings kann der hohe Fructose-Anteil negative Wirkungen haben. So kann er gegebenenfalls Fruktosemalabsorption auslösen und zum Metabolischen Syndrom führen[1], sowie zu Hypertriglyceridämie, zu verringerter Glucose-Verträglichkeit und verstärkter Harnsäure-Bildung
Zur Herstellung von Agavensirup wird der Saft aus den Agaven gewonnen. Dafür wird, z. B. bei der Art Americana, den zumindest achtjährigen Pflanzen vor der Blüte der innere Kern entfernt. In dem damit entstehenden Loch von bis zu 15cm Durchmesser kann danach über ein halbes Jahr hinweg täglich bis zu 1,5 l süßer Saft entnommen werden. Da dieser, sobald er der Pflanze entnommen wird, rasch verdirbt, wird er gefiltert und dann erhitzt, um die Kohlenhydrate in Zucker umzuwandeln. Das vorwiegende Kohlenhydrat ist eine komplexe Form von Fructose, genannt Inulin. Danach wird dieser zu einer sirupartigen Flüssigkeit konzentriert, die etwas dünnflüssiger als Honig ist und farblich von fast durchsichtig bis zu einem dunklen Gelbton reichen kann.
Agavensirup besteht hauptsächlich aus Fructose und Glucose, wobei der Fructose-Anteil klar überwiegt. Auf Grund dieses hohen Fructose-Anteils und der Tatsache, dass der Glykämische Index nur den Glucose-Spiegel misst, sind der Glykämische Index und die Glykämische Last eine der niedrigsten unter allen verfügbaren Süßungsmitteln.
Allerdings kann der hohe Fructose-Anteil negative Wirkungen haben. So kann er gegebenenfalls Fruktosemalabsorption auslösen und zum Metabolischen Syndrom führen[1], sowie zu Hypertriglyceridämie, zu verringerter Glucose-Verträglichkeit und verstärkter Harnsäure-Bildung

